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DIA-Deutschland-Trend-Vorsorge: Aktuelle Entwicklungen im Vorsorgeverhalten
Published by Altersvorsorge-Profi | Filed under Rente allgemein
Die Finanzkrise beschäftigt die Menschen seit Monaten. Das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) hat im Januar 2009 erstmals untersucht, welche Auswirkungen sich für das Vertrauen, die Zuversicht und die Aktivitäten im Bereich Vorsorge ergeben.
46 Prozent der erwerbstätigen Deutschen machen sich aufgrund der Finanzkrise und der aktuell schlechten Konjunktur mehr Sorgen um ihre gesetzliche Rente als früher. Bei der privaten Altersvorsorge hat die Skepsis bei 25 Prozent zugenommen, bei der betrieblichen Altersvorsorge bei 12 Prozent der Erwerbstätigen. Fast die Hälfte der Befragten (46 Prozent) gibt jedoch an, dass sich ihr Vorsorgeverhalten durch die Krise nicht verändert hat. Das sind einige zentrale Ergebnisse des neuen “DIA-Deutschland-Trend-Vorsorge” des DIA.
In der Trendstudie wird das DIA in Zukunft die Ergebnisse einer neuen repräsentativen Befragung, des “DIA-Vorsorge-Index”, zusammen mit den Daten aller zur Zeit für diesen Themenkomplex relevanten Untersuchungen kombinieren. Für den exklusiv erhobenen DIA-Vorsorge-Index hat das Kölner Marktforschungs- und Beratungsinstitut YouGovPsychonomics AG vom 20. bis 22. Januar 2009 1.032 Erwerbstätige zwischen 18 und 65 Jahren befragt. “Das historisch geschwächte Vertrauen in die gesetzliche Rente geht weiter zurück”, so Studienleiter Dr. Karsten Schulte . “Aber auch das Vertrauen in die private Altersvorsorge hat – wenn auch auf deutlich höherem Niveau – einen erheblichen Dämpfer erhalten.” Dies ist das Resultat einer Langzeituntersuchung von IfD Allensbach und eigenen Untersuchungen des DIA.
Die Zuversicht, den Lebensstandard im Alter halten zu können, hat – etwa im Vergleich zu einer Untersuchung aus dem Jahr 2005 – dramatisch abgenommen. Gingen damals nur 37 Prozent davon aus, dass sie ihren Lebensstandard im Alter werden senken müssen, sind es heute 72 Prozent.
22 Prozent der Befragten (gegenüber 18 Prozent im Januar 2006) wollen deshalb in den nächsten zwölf Monaten etwas für ihre Altersvorsorge tun. Denn glaubten im Januar 2006 noch 57 Prozent ausreichend fürs Alter vorgesorgt zu haben, sind es heute nur noch 36 Prozent. Dieser Meinungsumschwung hat jedoch bisher in den Geschäftszahlen der Finanzdienstleister noch keinen Niederschlag gefunden.
“Sowohl der neue ‘DIA-Vorsorge-Index’ als auch der zusammenfassende ‘DIA-Deutschland-Trend Vorsorge’, dessen erstmals berechneter Wert 100 beträgt, zeigen, dass die Bevölkerung die Gegebenheiten realistisch einschätzt und im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten zusätzliche Vorsorge betreiben will”, resümiert DIA-Sprecher Bernd Katzenstein. Das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) wird diese Entwicklung von nun an kontinuierlich verfolgen und ab sofort monatlich über die aktuellsten Stimmungen und Aktivitäten der Bevölkerung in dieser Frage berichten.
Der aktuelle “DIA-Deutschland-Trend-Vorsorge” kann unter www.dia-vorsorge.de abgerufen werden.



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